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Die Entdeckung der neuen Heimat und die ersten Arbeitstage

Hallo liebe Familie und liebe Freundinnen und Freunde,

sorry, dass ich länger keine Posting in den Blog gestellt habe aber die erste Arbeitswoche war doch ziemlich anstrengend und ich hatte nach der Arbeit keine Lust mehr, mich noch an den Computer zu setzen und einen Blogeintrag mit Bildern zu verfassen. So ein Eintrag nimmt doch etwas Zeit in Anspruch. :-D

Die ersten Arbeitstage waren spannend und interessant aber auch anstrengend. Vor allem die ganzen neuen Informationen und das Reden und Denken in einer anderen Sprache zehrt doch etwas an den Kräften. :-) Ich war abends immer ziemlich müde. Zum Glück ist meine liebster Christoph auch hier und kann sich um die Wohnungssuche und die organisatorischen Dinge kümmern. So konnten wir in den letzten Tagen schon einige Wohnungen anschauen. Es sieht auch ganz gut aus, so dass wir wohl bald auch eine eigene Wohnung haben werden.

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum Erdbeben der vergangenen Woche. Das Erdbeben in der letzten Woche war ein ganz schön einprägendes Erlebnis. Wir standen in unserem Apartment und wollten nur kurz ein paar Sachen abstellen, die wir eingekauft hatten um dann wieder raus an die frische Luft zu gehen. Plötzlich fing das Gebäude leicht an zu wanken und ich meinte zu Christoph: "Ein Erdbeben!". Als ich das gesagt hatte, kamen auch schon die richtig kräftigen Stöße. Das Gebäude schlug stark hin und her, die Schränke ächzten und es hörte sich in der Wohnung an als würde man einen Karton mit losem Inhalt schütteln. Christoph und ich schauten uns nur mit großen Augen an und waren erst mal perplex. Wir wussten gar nicht was zu tun ist. Christoph zog mich dann schnell unter einen Türrahmen. Das Erdbeben dauerte aber nicht lange, so etwa 15 bis 20 Sekunden. Nach 5 Minuten in denen wir uns gesammelt hatten, gingen wir dann runter. Die Fahrstühle waren abgestellt und wir gingen somit die Treppe hinunter. Die Fahrstühle blieben auch noch 2 Tage danach außer Betrieb, zur Sicherheit. Viel nerviger als das starke Hauptbeben waren die ständigen Nachbeben, die noch etwa 36 Stunden andauerten und in regelmäßigen Abständen das Apartmentgebäude zum wanken brachten. Einige der Nachbeben waren nochmals ziemlich stark.

Sonst haben wir in den vergangenen 8 Tagen die Stadt erkundet, waren im Te Papa Museum, dem Nationalmuseum von Neuseeland und waren auf dem Aussichtspunkt von Wellington, dem Mount Victoria. Zudem haben wir uns auch schon einen Kinofilm angeschaut und Freitagabend waren wir mit 2 Kollegen von mir, die neu mit mir zusammen angefangen haben, in einem Pub. Ian kommt aus Irland und Rebekah aus den USA.

Wir haben also viele neue Eindrücke gewonnen und sind wirklich total begeistert von Wellington und fühlen uns sehr wohl und willkommen hier. Alle Leute sind sehr hilfsbereit und die Umgebung von Wellington tut ihr übriges dazu. 

Nun habe ich genug geschrieben. Jetzt schaut auch in Ruhe die ganzen Bilder an, eine Auswahl der letzten 8 Tage. :-)

Euer Christoph und Michael

 

Christoph und ich an einem kühlen aber oft nur leicht bewölkten Tag auf dem Weg in den Botanischen Garten. Auf dem ersten Bild erkennt man auch ein startendes Flugzeug. Der Flughafen liegt nicht weit von der Innenstadt entfernt. :-)

 

Hier der Beweis, dass wir wirklich auf der Südhalbkugel sind. :-D

Dann ein paar Bilder aus dem Botanischen Garten.

 

 

Christoph im australischen Teil des Gartens:

 

Weiter auf dem Weg durch den Botanischen Garten.

 

 

Für uns immer faszinierend, wie die Häuser an die Berghänge gebaut sind.

 

Hier ein Baum, den es schon ca. 200 Mio Jahre auf der Erde gibt und der zur Zeit der Dinosaurier recht verbreitet war und auf Neuseeland noch immer wächst.

 

Und natürlich die obligatorische Palme! :-D

 

Hier der Rosengarten im Botanischen Garten. Im Frühjahr blühen dort alle Blumen in wunderbaren Farben.

 

Hier die etwas andere Seite von Wellington, im Kontrast. Die Autobahn in Richtung Norden.

 

Dann am Tag des Erdbebens, kurz nach dem Hauptbeben unsere Wanderung zum Mount Victoria.

Unten am Hafen  

 

Blick Richtung Mount Victoria:

 

Die Sonne genießen. :-)

 

Weiter zum Yachthafen von Wellington.

 

Und der Blick zurück auf die Skyline von Wellington.

 

 

Dann der Aufstieg. Der Himmel zog vorübergehend etwas zu. Beeindruckend sind wirklich die teils sehr steilen Straßen, die zu den Wohnvierteln an den Berghängen hinauf führen.

 

Auf dem Weg nach oben zum Mount Victoria durch den Wald, der Wellington umgibt.

 

Oben angekommen der Blick Richtung Flughafen, der im Osten der Stadt liegt.

 

Weiter am Horizont der Blick Richtung Osten, rüber zu den ca. 1000 m hohen Mittelgebirgen.

 

Hier Blick Richtung Westen, die untergehende Sonne und die Innenstadt von Wellington.

 

Blick Richtung Norden, Wellington Harbour und eine Fähre, die gerade Richtung Wellington unterwegs ist.

 

Auf dem Weg nach unten, noch ein mal der Blick auf die Skyline von Wellington bei untergehender Sonne.

 

Und wieder die sehr steilen Straßen. :-)

 

Unten angekommen, am Stadtstrand von Wellington: Oriental Bay.

 

Abends dann zur Stärkung ein gemütliches Abendsbrot. :-)

 

In den darauf folgenden Tagen waren wir unter anderem im Te Papa Museum. Hier Christoph vor einem ausgewachsenen Albatros.

 

Und ich vor dem Modell des Herzes eines Blauwals.

 

Auf der Suche nach einer Wohnung und auf dem Weg zu den Besichtigungen haben wir dann Wellington immer besser kennengelernt. Hier eine Kirche in der Innenstadt.

 

Und eine der vielen Füßgängertreppen, die sich die Hänge hinauf schlängeln und so Abkürzungen zwischen den Straßen bieten.

 

Letzten Freitag dann ein Ausflug mit meinen 2 neuen Kollegen und den 3 Tutoren des Wetterdienstes an die Westküste der Nordinsel nach Paraparaumu.

 

Zu guter Letzt noch der Ausblick von meinem neuen Arbeitsplatz. :-D


25.8.13 05:21
 


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