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Der laaange Flug nach Wellington und die Mastgans

Wir wussten ja, dass der Flug nach Wellington lange dauern wird aber als wir dann wirklich die lange Strecke ans andere Ende der Welt auf uns genommen haben, war es doch ziemlich anstrengend. Am Samstag den 10.08.13 um 19 Uhr startete unser Flugzeug von Hamburg und am Montag den 12.08.13 um 17 Uhr landeten wir in Wellington.

Eine sehr freudige Überraschung für uns war, dass wir für die zusätzlichen 2 Koffer nur 86 Euro zahlen mussten, statt der ursprünglich angepeilten 150 Euro. :-) British Airways hat eine der günstigsten Regelungen für Übergepäck.

Die erste Etappe nach London war ein angenehmer 1,5 Stunden Flug. Ein kleiner Snack an Bord sorgte für eine erste Stärkung. Beim Landeanflug konnten wir das tolle Panorama von London mit London Eye, House of Parlament und Tower Bridge genießen.

Von London nach Singapur ging es dann mit einer großen Boeing 777-300 weiter. Diese erste lange Etappe dauerte knapp 11 Stunden und war für mich am anstrengendsten. Christoph kam hingegen gut mit der ersten Etappe klar und konnte auch gute 7 Stunden schlafen. Die Beinfreiheit war in den Maschinen von British Airways in der Economy überraschend angenehm, so dass man wirklich gemütlich sitzen konnte. Ich habe kaum geschlafen, mir dafür die Nacht aber mit dem Entertainmentprogramm um die Ohren geschlagen. :-) Wir bekamen ein reichhaltiges und leckeren Abendessen und mehrmals Getränke.

In Singapur hatten wir dann ca. 2 Stunden Aufenthalt. In der Zeit wurde unsere Maschine aufgetankt und eine neue Crew ging an Bord der Boeing von BA. Wir schauten uns derweil am Flughafen um und setzten uns nach draußen auf die Kakteenterasse. Wir beide waren überrascht wie schwül und heiß es draußen war, trotz des bedeckten Himmels. Aber es sind halt die Tropen. :-)

Die zweite längere Etappe nach Sydney war angenehmer und mir ging es auch langsam wieder besser. Das Flugzeug war deutlich leerer, so dass wir uns an einen Fensterplatz umsetzen konnten. Viel konnte man aber in dieser zweiten Nacht nicht sehen, denn wir flogen über das Meer und auch über Australien konnte man kaum etwas sehen, da nur die Küste dieses riesigen Landes bewohnt ist. Immerhin ist Australien mehr als 20-mal so groß wie Deutschland, hat jedoch nur 22,5 Mio Einwohner.
Auch auf dieser Strecke bekamen wir ein reichhaltiges Essen und mehrmals Getränke, so dass ich langsam das Gefühl hatte wir wären polnische Mastgänse! :-)

Am Montagmorgen landeten wir dann in Sydney. Dort hatten wir etwas über 4 Stunden Aufenthalt. Leider hatte unser Flieger nach Wellington dann knapp 2 Stunden Verspätung, so dass letztendlich 6 Stunden Aufenthalt daraus wurden. Dafür bekamen wir aber einen Meal Voucher, welchen wir dann im Flughafen einlösen konnten. Da es inzwischen fast Mittag war, holten Christoph und ich uns was zu Essen. Danach waren wir aber endgültig übersättigt und ich fragte Christoph ob die Reise nach Wellington eine einzige Völlerei sei! :-)

Auf dem Flug nach Wellington gab es dann noch Frühstück an Bord, welches ich nicht mehr aufessen konnte.

Christoph bekam in allen Maschinen laktosefreies, vegetarisches Essen, welches wir vorher bestellt hatten. Das klappte wunderbar.

Man kann also folgendes festhalten: Der Flug nach Wellington ist anstrengend und zieht sich. Die Beinfreiheit, zumindest in den Maschinen von BA, ist in der Economy ausreichend und man kann durchaus gut in den Sitzen schlafen. An was es wirklich überhaupt nicht mangelt ist Essen. Auf den knapp 30 Stunden Flug gab es immerhin 3 Hauptmahlzeiten, einen Snack und einmal Frühstück. :-) Nun genug geschrieben. Genießt erst mal die Bilder:

Anflug auf London

 

 

Und da steht sie schon bereit. Die große Boeing 777-300 für den Flug nach Sydney.


 

Singapur Airport

 

Ganz schön schwitzig bei fast 30 Grad und sehr hoher Luftfeuchte. Tropen live! :-)

 

Und weiter geht's :-)


Und dann haben wir die längste Etappe hinter uns. Ankunft in Sydney. 

 

 

Und nach fast 6 Stunden geht es weiter nach Wellington.

Eine fette Boeing 747 kam uns dann auf dem Weg zum Rollfeld noch entgegen.

 

Und die letzten Meter bis zum Ablfug:

 

Zum Abschied noch Sydney aus der Luft:

 

Endlich kam dann nach etwa 3 Stunden Flug Land in Sicht. Die Westküste von Neuseeland. :-)

Hier sieht man, warum Neuseeland auf Maori Aotearoa (Land der langen weißen Wolke) heißt. :-)

Und Wellington begrüßte uns dann mit tief hängenden Wolken bei 13 Grad und leichtem Regen.

 

15.8.13 08:11
 


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