Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren


http://myblog.de/auswandern-2punkt0

Gratis bloggen bei
myblog.de





Die Entdeckung der neuen Heimat und die ersten Arbeitstage

Hallo liebe Familie und liebe Freundinnen und Freunde,

sorry, dass ich länger keine Posting in den Blog gestellt habe aber die erste Arbeitswoche war doch ziemlich anstrengend und ich hatte nach der Arbeit keine Lust mehr, mich noch an den Computer zu setzen und einen Blogeintrag mit Bildern zu verfassen. So ein Eintrag nimmt doch etwas Zeit in Anspruch. :-D

Die ersten Arbeitstage waren spannend und interessant aber auch anstrengend. Vor allem die ganzen neuen Informationen und das Reden und Denken in einer anderen Sprache zehrt doch etwas an den Kräften. :-) Ich war abends immer ziemlich müde. Zum Glück ist meine liebster Christoph auch hier und kann sich um die Wohnungssuche und die organisatorischen Dinge kümmern. So konnten wir in den letzten Tagen schon einige Wohnungen anschauen. Es sieht auch ganz gut aus, so dass wir wohl bald auch eine eigene Wohnung haben werden.

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum Erdbeben der vergangenen Woche. Das Erdbeben in der letzten Woche war ein ganz schön einprägendes Erlebnis. Wir standen in unserem Apartment und wollten nur kurz ein paar Sachen abstellen, die wir eingekauft hatten um dann wieder raus an die frische Luft zu gehen. Plötzlich fing das Gebäude leicht an zu wanken und ich meinte zu Christoph: "Ein Erdbeben!". Als ich das gesagt hatte, kamen auch schon die richtig kräftigen Stöße. Das Gebäude schlug stark hin und her, die Schränke ächzten und es hörte sich in der Wohnung an als würde man einen Karton mit losem Inhalt schütteln. Christoph und ich schauten uns nur mit großen Augen an und waren erst mal perplex. Wir wussten gar nicht was zu tun ist. Christoph zog mich dann schnell unter einen Türrahmen. Das Erdbeben dauerte aber nicht lange, so etwa 15 bis 20 Sekunden. Nach 5 Minuten in denen wir uns gesammelt hatten, gingen wir dann runter. Die Fahrstühle waren abgestellt und wir gingen somit die Treppe hinunter. Die Fahrstühle blieben auch noch 2 Tage danach außer Betrieb, zur Sicherheit. Viel nerviger als das starke Hauptbeben waren die ständigen Nachbeben, die noch etwa 36 Stunden andauerten und in regelmäßigen Abständen das Apartmentgebäude zum wanken brachten. Einige der Nachbeben waren nochmals ziemlich stark.

Sonst haben wir in den vergangenen 8 Tagen die Stadt erkundet, waren im Te Papa Museum, dem Nationalmuseum von Neuseeland und waren auf dem Aussichtspunkt von Wellington, dem Mount Victoria. Zudem haben wir uns auch schon einen Kinofilm angeschaut und Freitagabend waren wir mit 2 Kollegen von mir, die neu mit mir zusammen angefangen haben, in einem Pub. Ian kommt aus Irland und Rebekah aus den USA.

Wir haben also viele neue Eindrücke gewonnen und sind wirklich total begeistert von Wellington und fühlen uns sehr wohl und willkommen hier. Alle Leute sind sehr hilfsbereit und die Umgebung von Wellington tut ihr übriges dazu. 

Nun habe ich genug geschrieben. Jetzt schaut auch in Ruhe die ganzen Bilder an, eine Auswahl der letzten 8 Tage. :-)

Euer Christoph und Michael

 

Christoph und ich an einem kühlen aber oft nur leicht bewölkten Tag auf dem Weg in den Botanischen Garten. Auf dem ersten Bild erkennt man auch ein startendes Flugzeug. Der Flughafen liegt nicht weit von der Innenstadt entfernt. :-)

 

Hier der Beweis, dass wir wirklich auf der Südhalbkugel sind. :-D

Dann ein paar Bilder aus dem Botanischen Garten.

 

 

Christoph im australischen Teil des Gartens:

 

Weiter auf dem Weg durch den Botanischen Garten.

 

 

Für uns immer faszinierend, wie die Häuser an die Berghänge gebaut sind.

 

Hier ein Baum, den es schon ca. 200 Mio Jahre auf der Erde gibt und der zur Zeit der Dinosaurier recht verbreitet war und auf Neuseeland noch immer wächst.

 

Und natürlich die obligatorische Palme! :-D

 

Hier der Rosengarten im Botanischen Garten. Im Frühjahr blühen dort alle Blumen in wunderbaren Farben.

 

Hier die etwas andere Seite von Wellington, im Kontrast. Die Autobahn in Richtung Norden.

 

Dann am Tag des Erdbebens, kurz nach dem Hauptbeben unsere Wanderung zum Mount Victoria.

Unten am Hafen  

 

Blick Richtung Mount Victoria:

 

Die Sonne genießen. :-)

 

Weiter zum Yachthafen von Wellington.

 

Und der Blick zurück auf die Skyline von Wellington.

 

 

Dann der Aufstieg. Der Himmel zog vorübergehend etwas zu. Beeindruckend sind wirklich die teils sehr steilen Straßen, die zu den Wohnvierteln an den Berghängen hinauf führen.

 

Auf dem Weg nach oben zum Mount Victoria durch den Wald, der Wellington umgibt.

 

Oben angekommen der Blick Richtung Flughafen, der im Osten der Stadt liegt.

 

Weiter am Horizont der Blick Richtung Osten, rüber zu den ca. 1000 m hohen Mittelgebirgen.

 

Hier Blick Richtung Westen, die untergehende Sonne und die Innenstadt von Wellington.

 

Blick Richtung Norden, Wellington Harbour und eine Fähre, die gerade Richtung Wellington unterwegs ist.

 

Auf dem Weg nach unten, noch ein mal der Blick auf die Skyline von Wellington bei untergehender Sonne.

 

Und wieder die sehr steilen Straßen. :-)

 

Unten angekommen, am Stadtstrand von Wellington: Oriental Bay.

 

Abends dann zur Stärkung ein gemütliches Abendsbrot. :-)

 

In den darauf folgenden Tagen waren wir unter anderem im Te Papa Museum. Hier Christoph vor einem ausgewachsenen Albatros.

 

Und ich vor dem Modell des Herzes eines Blauwals.

 

Auf der Suche nach einer Wohnung und auf dem Weg zu den Besichtigungen haben wir dann Wellington immer besser kennengelernt. Hier eine Kirche in der Innenstadt.

 

Und eine der vielen Füßgängertreppen, die sich die Hänge hinauf schlängeln und so Abkürzungen zwischen den Straßen bieten.

 

Letzten Freitag dann ein Ausflug mit meinen 2 neuen Kollegen und den 3 Tutoren des Wetterdienstes an die Westküste der Nordinsel nach Paraparaumu.

 

Zu guter Letzt noch der Ausblick von meinem neuen Arbeitsplatz. :-D


25.8.13 05:21


Der erste Tag im Paradies

Nachdem wir lange und gut geschlafen haben, sind wir am Dienstag erst mal in der Stadt umhergewandert, haben uns die nähere Umgebung angeschaut und sind zum Hafen und ans Wasser. Da wir auch Lebensmittel u.a. brauchten, haben wir uns zudem nach einem Supermarkt umgeschaut. Dort haben wir dann unsere ersten Lebensmittel und Drogerieartikel gekauft und einen Sekt, um am Abend anstoßen zu können. Wir waren überrascht wie groß die Auswahl im Supermarkt war, trotz der isolierten Lage von Neuseeland, und dass es sogar Produkte von Nivea und anderen Herstellern gibt, von denen man denken würde, es gibt sie nur in Europa. Die Lebensmittelpreise sind etwas teurer als in Deutschland aber mit denen in Österreich vergleichbar. Da wir einige Dinge wie Sekt und einige Drogerieartikel gekauft haben, waren wir dennoch für unseren ersten Einkauf 230 NZD los. :-) Am Nachmittag war Christoph schon um 16 Uhr wieder müde und hat sich hingelegt. Ich habe dann die letzten Stunden mit Tageslicht nach dafür genutzt schon mal meinen Weg zur Arbeit abzulaufen und mir das Gebäude vom MetService genauer anzuschauen. Der MetService hat seinen Sitz oberhalb von der Innenstadt am Rand des Botanischen Gartens. Der erste Tag war sehr beeindruckend, vor allem zum ersten Mal das Umland, die bergige Umgebung und das Meer zu sehen.

 

 

Mittags, nach einem ausgiebigen Frühstück, ging es dann los. Erst mal durch die Hochhäuserschluchten kämpfen. :-)

 

Und dann weiter, runter zum Hafen...

 

Und den Blick auf die Bucht von Wellington genießen.

 

Dann geht es wieder zurück in die Stadt.

 

Vorbei am Hauptbahnhof und einer Fakultät der Victoria Universität.

 

Mit Blick links davon auf das Regierungsviertel und das runde Parlamentsgebäude, welches wie ein Bienenkorb aussieht.

 

Weiter zum Denkmal für die gefallenen neuseeländischen Soldaten im ersten und zweiten Weltkrieg in Europa.

 

Weiter an einer weiteren Fakultät der Victoria Uni, hoch zum Regierungsviertel.

 

Abends war ich dann noch allein auf dem Hügel, wo der Wetterdienst seinen Sitz hat, mit Blick auf die Bucht und gleich daneben befindet sich das Dominion Observatorium, wo früher die Zeit genau gemessen wurde.

 

Und dann noch mal ein Blick auf meinen zukünftigen Arbeitgeber. :-)


17.8.13 03:12


Der Komaschlaf in Wellington, die erste Nacht.

Gegen 17:30 Uhr am Montag waren wir dann endlich in unserem Apartment, direkt im Stadtzentrum von Wellington. Da der Wetterdienst dieses für die ersten 4 Wochen bezahlt, können wir erst mal ganz entspannt in Wellington ankommen und uns einleben und in Ruhe nach einer Wohnung auf die Suche gehen. Vom Flug waren wir so erschöpft, dass wir uns eigentlich gleich ins Bett gepackt haben und dann 13 Stunden bis zum nächsten Tag, Dienstagvormittag durchgeschlafen haben. Das Apartment ist ca. 35 m² groß und es ist alles da, was wir für die ersten Tagen brauchen. Inklusive kompletter Küche mit Geschirr und Waschmaschine und Trockner. :-)

 

Unser Apartmentgebäude im Zentrum von Wellington. Wir wohnen im 5. Stockwerk.

 

 

Der Ausblick aus unserem Fenster im 5. Stock.

 

Gerade erst angekommen mit unseren 4 großen und einem kleinen Koffer. :-)

 

Das Bad mit Dusche, Waschmaschine und Trockner.

 

 Wie man sieht hatte ich nicht wirklich Lust nach dem langen Flug von Christoph photographiert zu werden. :-) Unsere Küche.

 

Das wichtigste, das Schlafzimmer. :-)


17.8.13 02:46


Der laaange Flug nach Wellington und die Mastgans

Wir wussten ja, dass der Flug nach Wellington lange dauern wird aber als wir dann wirklich die lange Strecke ans andere Ende der Welt auf uns genommen haben, war es doch ziemlich anstrengend. Am Samstag den 10.08.13 um 19 Uhr startete unser Flugzeug von Hamburg und am Montag den 12.08.13 um 17 Uhr landeten wir in Wellington.

Eine sehr freudige Überraschung für uns war, dass wir für die zusätzlichen 2 Koffer nur 86 Euro zahlen mussten, statt der ursprünglich angepeilten 150 Euro. :-) British Airways hat eine der günstigsten Regelungen für Übergepäck.

Die erste Etappe nach London war ein angenehmer 1,5 Stunden Flug. Ein kleiner Snack an Bord sorgte für eine erste Stärkung. Beim Landeanflug konnten wir das tolle Panorama von London mit London Eye, House of Parlament und Tower Bridge genießen.

Von London nach Singapur ging es dann mit einer großen Boeing 777-300 weiter. Diese erste lange Etappe dauerte knapp 11 Stunden und war für mich am anstrengendsten. Christoph kam hingegen gut mit der ersten Etappe klar und konnte auch gute 7 Stunden schlafen. Die Beinfreiheit war in den Maschinen von British Airways in der Economy überraschend angenehm, so dass man wirklich gemütlich sitzen konnte. Ich habe kaum geschlafen, mir dafür die Nacht aber mit dem Entertainmentprogramm um die Ohren geschlagen. :-) Wir bekamen ein reichhaltiges und leckeren Abendessen und mehrmals Getränke.

In Singapur hatten wir dann ca. 2 Stunden Aufenthalt. In der Zeit wurde unsere Maschine aufgetankt und eine neue Crew ging an Bord der Boeing von BA. Wir schauten uns derweil am Flughafen um und setzten uns nach draußen auf die Kakteenterasse. Wir beide waren überrascht wie schwül und heiß es draußen war, trotz des bedeckten Himmels. Aber es sind halt die Tropen. :-)

Die zweite längere Etappe nach Sydney war angenehmer und mir ging es auch langsam wieder besser. Das Flugzeug war deutlich leerer, so dass wir uns an einen Fensterplatz umsetzen konnten. Viel konnte man aber in dieser zweiten Nacht nicht sehen, denn wir flogen über das Meer und auch über Australien konnte man kaum etwas sehen, da nur die Küste dieses riesigen Landes bewohnt ist. Immerhin ist Australien mehr als 20-mal so groß wie Deutschland, hat jedoch nur 22,5 Mio Einwohner.
Auch auf dieser Strecke bekamen wir ein reichhaltiges Essen und mehrmals Getränke, so dass ich langsam das Gefühl hatte wir wären polnische Mastgänse! :-)

Am Montagmorgen landeten wir dann in Sydney. Dort hatten wir etwas über 4 Stunden Aufenthalt. Leider hatte unser Flieger nach Wellington dann knapp 2 Stunden Verspätung, so dass letztendlich 6 Stunden Aufenthalt daraus wurden. Dafür bekamen wir aber einen Meal Voucher, welchen wir dann im Flughafen einlösen konnten. Da es inzwischen fast Mittag war, holten Christoph und ich uns was zu Essen. Danach waren wir aber endgültig übersättigt und ich fragte Christoph ob die Reise nach Wellington eine einzige Völlerei sei! :-)

Auf dem Flug nach Wellington gab es dann noch Frühstück an Bord, welches ich nicht mehr aufessen konnte.

Christoph bekam in allen Maschinen laktosefreies, vegetarisches Essen, welches wir vorher bestellt hatten. Das klappte wunderbar.

Man kann also folgendes festhalten: Der Flug nach Wellington ist anstrengend und zieht sich. Die Beinfreiheit, zumindest in den Maschinen von BA, ist in der Economy ausreichend und man kann durchaus gut in den Sitzen schlafen. An was es wirklich überhaupt nicht mangelt ist Essen. Auf den knapp 30 Stunden Flug gab es immerhin 3 Hauptmahlzeiten, einen Snack und einmal Frühstück. :-) Nun genug geschrieben. Genießt erst mal die Bilder:

Anflug auf London

 

 

Und da steht sie schon bereit. Die große Boeing 777-300 für den Flug nach Sydney.


 

Singapur Airport

 

Ganz schön schwitzig bei fast 30 Grad und sehr hoher Luftfeuchte. Tropen live! :-)

 

Und weiter geht's :-)


Und dann haben wir die längste Etappe hinter uns. Ankunft in Sydney. 

 

 

Und nach fast 6 Stunden geht es weiter nach Wellington.

Eine fette Boeing 747 kam uns dann auf dem Weg zum Rollfeld noch entgegen.

 

Und die letzten Meter bis zum Ablfug:

 

Zum Abschied noch Sydney aus der Luft:

 

Endlich kam dann nach etwa 3 Stunden Flug Land in Sicht. Die Westküste von Neuseeland. :-)

Hier sieht man, warum Neuseeland auf Maori Aotearoa (Land der langen weißen Wolke) heißt. :-)

Und Wellington begrüßte uns dann mit tief hängenden Wolken bei 13 Grad und leichtem Regen.

 

15.8.13 08:11


Die Woche des Abschieds und der Aufbruch ins Paradies

Noch eine Woche verweilten Christoph und ich in Hamburg. Mit den Gedanken waren wir aber schon oft in Neuseeland und bei unserem neuen Leben.

 

Nichts desto trotz nutzten wir noch die Zeit, die uns in Hamburg blieb, um uns von vielen lieben Menschen in etwas privaterem Rahmen zu verabschieden. So auch von Anne, die nur eine Woche nach uns für 1 Jahr nach New York geht.

 

Ich hielt aber immer wieder Ausschau nach Neuseeland...

 

Und siehe da, es war gar nicht weit weg. Auf der IGS in Hamburg! :-)


 

Christoph fand auch seine Heimat wieder. Die Welt trifft sich in Hamburg! :-D

 

Wir nutzten gleich auch die Gelegenheit uns nach geeigneten Transportmitteln umzuschauen. Christoph und ich waren uns einig, dieser Container ist groß genug für unseren Umzug! :-D


14.8.13 08:48


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung